Ball auf dem Kopf balancierend


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13 Bälle in der Luft halten, zwei Stunden fünf Keulen jonglieren, gleichzeitig sieben Ringe hochwerfen und einen Löffel auf der Zunge balancieren...

Sieht so die Zukunft der Jonglage aus? Wahrscheinlich, der Weitsprung-Weltrekord wird auch irgendwann wieder gebrochen. Rekorde faszinieren, Weltklasseleistungen fordern Bewunderung heraus.

Aber es heißt doch Jonglage wäre (Klein-) Kunst. Ist Kunst also nur Training? Gibt es auch eine qualitative Steigerung neben der Quantitativen?

Mein persönliches Ziel ist eine Performance, die nicht nur Bewunderung hervorruft, sondern die das Publikum bewegt, ein ästhetisches Empfinden anspricht, spannend und voller Überraschungen ist. Ob ich dieses Ziel erreiche, sollen andere beurteilen. Aber welcher Weg ist einzuschlagen? Vermutlich gibt es viele Strategien. Neben dem Streben nach Perfektion in der Jonglage scheint mir die Suche nach Verknüpfungen mit anderen Künsten und Kleinkünsten vielversprechend. Bisherige Kooperationen mit Tänzern, Musikern, einer Liveband (Lawaschkiri) und der Improvisations-Theatergruppe Chamäleon waren äußerst bereichernd. Moderner Tanz und Musik, aber auch Theater, Film und andere Kunstformen sind unerschöpfliche Quellen der Inspiration. Für die Zukunft wünsche ich mir interessante Projekte, bei denen die Künste verschmelzen, sich ergänzen und spannende, neue Kreationen hervorbringen. Ich freue mich auf neue Verbindungen und Dialoge mit anderen Künstlern. Alles ist möglich...

 





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